Über mich

Meine Geschichte – Mit Herz, Natur und Haltung

Ich bin René Meyer – Pädagoge, Kita-Leitung und leidenschaftlicher Naturmensch.
Schon als Kind war die Natur für mich mehr als nur ein Ort – er war ein Lehrer. Er zeigte mir, wie Ruhe entsteht, wo Leben pulsiert. Dieses Staunen über die Natur und ihre leisen Botschaften begleitet mich bis heute – und prägt meine Arbeit mit Kindern, Familien und Teams.

Die Wurzeln meines pädagogischen Weges

Nach meinem Abitur entschied ich mich ganz bewusst für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Jugendreferat Remseck. Dort lernte ich, wie wichtig Begegnung, Vertrauen und Gemeinschaft für die Entwicklung junger Menschen sind.
Diese Erfahrung wurde zum Ausgangspunkt meiner beruflichen Reise: einer Reise, die mich über viele Jahre in Kindertageseinrichtungen, Teams und schließlich in Leitungsfunktionen führte – immer getragen von der Überzeugung, dass Bildung in und mit Natur geschieht.


Vom Erzieher zur Leitungspersönlichkeit mit Naturblick

Meine Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher absolvierte ich am Institut St. Loreto Ludwigsburg, begleitet von Praxiserfahrungen in einem Kindergarten mit kirchlicher Trägerschaft. Dort lernte ich, pädagogische Prozesse zu gestalten, Kinder in ihrer Individualität zu sehen und natürliche Lernräume zu schaffen.
In den folgenden Jahren arbeitete ich in verschiedenen pädagogischen Rollen – zunächst als Erzieher, später als stellvertretende Einrichtungsleitung und schließlich als Einrichtungsleitung. Jede dieser Stationen hat mich geprägt – fachlich, menschlich und persönlich.

Als Erzieher lernte ich, was echte Beziehung bedeutet: Kinder in ihrer Einzigartigkeit wahrzunehmen, ihre Impulse ernst zu nehmen und ihnen Raum zum Entdecken zu geben. Ich verstand, dass Bildung nicht im Gruppenraum beginnt, sondern im Erleben – beim Matschen, Klettern, Fragenstellen und Staunen.

In meiner Zeit als stellvertretende Leitung wuchs mein Blick für das Ganze. Ich begann, Prozesse zu gestalten, Teams zu begleiten und pädagogische Qualität systematisch zu entwickeln. Hier reifte auch meine Überzeugung, dass gute Pädagogik immer bei der Haltung der Erwachsenen beginnt – in der Art, wie wir sprechen, zuhören und miteinander umgehen.

Als Einrichtungsleitung durfte ich schließlich Verantwortung übernehmen – für Menschen, Strukturen und Visionen. Diese Rolle hat mir gezeigt, wie entscheidend eine klare Wertebasis ist: Achtsamkeit, Transparenz und Vertrauen. Ich verstehe Leitung als Einladung, gemeinsam zu wachsen – mit dem Team, den Familien und den Kindern.

In all diesen Jahren blieb eines mein Kompass: die Natur als Lehrmeisterin. Sie lehrt uns Geduld, Wandel und Gleichgewicht. So wurde die Natur für mich zum verbindenden Element meiner Arbeit – ein Ort, an dem Bildung, Beziehung und Lebendigkeit zusammenfinden. Ob im Alltag einer Kita oder bei Fortbildungen für Erwachsene: Ich möchte Menschen ermutigen, wieder mit allen Sinnen zu lernen – draußen, echt und mitten im Leben.


Der Wald als Lernraum – Bildung im Rhythmus der Natur

Heute sehe ich meine Aufgabe darin, Menschen – Kinder wie Erwachsene – wieder in Kontakt mit der Natur zu bringen.
Das Wald- und Naturcoaching ist für mich kein Konzept, sondern eine Haltung: Lernen geschieht, wenn wir uns öffnen – für das, was uns umgibt, für das, was wächst, für das, was uns berührt.
Ob beim Barfußlaufen über Waldboden, beim Lauschen auf das Rascheln der Blätter oder beim Beobachten einer Ameise – hier lernen Kinder Konzentration, Achtsamkeit und Respekt vor dem Leben.
Und Erwachsene? Sie entdecken oft wieder etwas, das sie verloren glaubten: Ruhe, Verbundenheit und eine neue Perspektive auf Bildung.


Bildung als Lebensaufgabe

Parallel zu meiner praktischen Tätigkeit habe ich meine Kompetenzen kontinuierlich erweitert – akademisch und fachlich – denn wer Menschen begleiten will, muss selbst verwurzelt sein. Ich habe ein Studium in Bildungs- und Sozialmanagement mit Schwerpunkt frühe Kindheit sowie ein weiteres Studium in Sozialpädagogik an der Hochschule Koblenz abgeschlossen. Darüber hinaus wachse ich stetig anhand vieler weiterer Zusatzausbildungen.


Meine Haltung

Ich arbeite mit Kopf, Herz und Kompass.
Mit Kopf – weil Bildung Planung, Reflexion und Verantwortung braucht.
Mit Herz – weil jeder Mensch gesehen werden will, so wie er ist.
Und mit Kompass – weil die Natur uns immer wieder lehrt, den eigenen Weg zu finden.

Ich möchte Orte schaffen, an denen Kinder frei entdecken, Erwachsene inspiriert werden und Pädagogik wieder das wird, was sie im Kern ist: eine Beziehung zum Leben selbst.


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