Sicherheit, Vertrauen und Achtsamkeit im Wald
Der Schutz von Kindern hat bei den Waldspürnasen höchste Priorität. Meine waldpädagogischen Angebote sollen sichere, stärkende und wertschätzende Erfahrungsräume sein – für Kinder ebenso wie für Fachkräfte. Dieses Präventions- und Schutzkonzept beschreibt, wie ich Risiken vorbeuge, Grenzen achte und im Ernstfall verantwortungsvoll handle.
Meine Haltung:
Kinderschutz ist Teil meiner pädagogischen Verantwortung
Kinder erleben den Wald und die Natur als offenen und freien Raum. Gerade diese Freiheit erfordert klare Regeln, verlässliche Strukturen und eine achtsame Begleitung.
Ich übernehme Verantwortung für das körperliche, seelische und psychische Wohl aller Kinder und handle nach klaren pädagogischen und rechtlichen Leitlinien.
Mein Leitbild:
Vision
Ich möchte Kinder in ihrer natürlichen Neugier, Kreativität und Selbstständigkeit stärken, sie in der Natur erleben lassen und ihnen sichere, achtsame Erfahrungsräume bieten. Gleichzeitig unterstütze ich Fachkräfte darin, kompetent, verantwortungsbewusst und reflektiert pädagogisch tätig zu sein.
Werte
- – Respekt & Wertschätzung
- – Sicherheit & Schutz
- – Achtsamkeit gegenüber Mensch und Natur
- – Partizipation & Mitbestimmung
- – Professionalität & Transparenz
Was mir wichtig ist:
Ganzheitliche Entwicklung
Ich fördere Kinder körperlich, emotional, sozial und geistig – durch Bewegung, Naturerfahrung, Kreativität und gemeinsames Lernen.
Kinderrechte & Partizipation
Kinder sind Träger eigener Rechte. Sie werden altersgerecht beteiligt, ernst genommen und in Entscheidungen einbezogen. Partizipation stärkt Selbstvertrauen, Selbstwirksamkeit und schützt vor Machtmissbrauch.
Klare Regeln für sensible Situationen
Besondere Aufmerksamkeit gilt z. B.:
- – Körperkontakt & Nähe
- – Einzelkontakte
- – Rückzugs- und Intimsituationen
- – Konflikte und Krisen
- – Nutzung digitaler Medien
Alle Situationen sind transparent geregelt und werden reflektiert begleitet.
Sicherheit im Wald
Risiken erkennen – Schutz gewährleisten
Der Wald bringt besondere Herausforderungen mit sich. Deshalb:
- – definiere ich klare Aktionsräume und Sammelpunkte
- – führe ich regelmäßige Gefährdungsbeurteilungen durch
- – erkläre ich Sicherheitsregeln altersgerecht
- – sorge ich für verlässliche Aufsicht
- – achte ich auf Wetter, Gelände und Materialien
Schutz vor Grenzverletzungen
Grenzverletzungen und Übergriffe haben bei mir keinen Platz.
Ich unterscheide klar zwischen:
- – pädagogisch richtigem Verhalten (wertschätzend, achtsam, schützend)
- – pädagogisch kritischem Verhalten (z. B. Eingreifen bei Gefahr)
- – pädagogisch unerwünschtem Verhalten (beschämend, übergriffig, grenzverletzend)
Letzteres wird nicht toleriert und konsequent aufgearbeitet.
Mein Team – sorgfältig ausgewählt:
Der Schutz beginnt beim Personal:
- – regelmäßige Nachweispflicht eines erweiterten Führungszeugnis
- – strukturierte Auswahl- und Einarbeitungsprozesse
- – verbindlicher Verhaltenskodex
- – regelmäßige Fortbildungen zu Kinderschutz & Prävention
- – klare Konsequenzen bei Grenzverletzungen
Auch Ehrenamtliche und Honorarkräfte unterliegen denselben Standards.
Transparenz & Mitwirkung:
Eltern und Erziehungsberechtigte werden offen informiert über:
- – Inhalte und Abläufe
- – Schutzmaßnahmen
- – Ansprechpersonen
- – Beschwerde- und Meldewege
Transparenz schafft Vertrauen.
Handlungspläne für den Ernstfall:
Für kritische Situationen gibt es klare, verbindliche Abläufe:
- – bei vermuteter Kindeswohlgefährdung (§ 8a SGB VIII)
- – bei grenzverletzendem Verhalten durch Kinder, Mitarbeitende, Erziehungsberechtigte oder Dritte
Ziel ist immer: Schutz des Kindes, schnelles Handeln und rechtssichere Entscheidungen.
Mein Anspruch:
Prävention ist ein fortlaufender Prozess.
Ich überprüfe und entwickle mein Schutzkonzept regelmäßig weiter, orientiere mich an aktuellen fachlichen Erkenntnissen und gesetzlichen Vorgaben und handle konsequent im Sinne der Kinder.
Mein vollständiges Präventions- und Schutzkonzept liegt in schriftlicher Form vor und kann auf schriftliche Anfrage vor Ort eingesehen werden.